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Probenwochenende 2005

17.04.2005 20:40
Alter: 16 Jahr(e)

Großenritter Musikzug probt im Knüll

Das Saxophonregister des Großenritter Musikzuges

Dastubaregister des Großenritter Musikzuges

Am Freitag, dem 15. April 2005, fuhr der Musikzug vom Großenritter Sportverein Eintracht Baunatal für ein Probenwochenende in das "Boglerhaus" im Knüllwald, um das große Konzert am 22. Mai 2005 musikalisch vorzubereiten.
Unter der Leitung von Dirigent Andreas Alschinger begann die Probenarbeit am Freitagabend mit einer zweistündigen Probe des gesamten Orchesters. Die Großenritter Musikfreunde waren kurz vorher mit einem voll beladenen Reisebus in der Jugendherberge eingetroffen. Die Zimmer waren schnell bezogen, so dass man sich sofort der Musik widmen konnte.
Das Konzert stellt eine Herausforderung für alle Musikerinnen und Musiker des Musikzuges dar und wird ein breites musikalisches Spektrum umfassen. Es wurde daher an volkstümlicher Musik und Märschen genauso intensiv geprobt, wie an modernen konzertanten Stücken. Höhepunkte sollen Medleys der Erfolgs-Musicals "Starlight Express" und "West Side Story" werden. Auch die Hits von Sänger und Schlagzeuger Phil Collins standen auf dem Probenplan an diesem Wochenende. Bei diesem Medley wird beim Musikzug-Konzert der erst elfjährige Maximilian Behmel die Position von Phil Collins am Schlagzeug übernehmen.
Nach getaner Probenarbeit am Freitagabend gab es für die Musikerinnen und Musiker "Fettenbrot", Gurken und "Ahle Wurscht". Der Festausschuss der Abteilung hatte den kleinen Imbiss organisiert. Von den jüngsten Musikfreunden bis zu Willi Soose, der bereits seit 1949 im Großenritter Musikzug mitspielt, saßen "Jung und Alt" gemeinsam in gemütlicher Runde bis spät in die Nacht.
Am Samstag wurden die Probenarbeiten nach dem gemeinsamen Frühstück fortgesetzt. Von 9.30 Uhr bis zum Mittagessen probte das gesamte Orchester. Am Nachmittag teilte sich die Probenarbeit nach Instrumentengruppen auf. Peter Cloos, Hornist und Musikkorpsführer im Heeresmusikkorps in Kassel, übernahm die Proben mit den Blechblasinstrumenten, während Andreas Alschinger sich den Holzbläsern und dem Schlagzeugregister zuwendete. Hier konnte noch einmal spezieller an den Konzertstücken gearbeitet werden, zudem wurde Wert auf das Zusammenspiel innerhalb eines Registers gelegt. Intonations- und Rhythmusübungen rundeten den Nachmittag ab.
Nach dem Abendessen traf sich dann erneut das gesamte Orchester zu einer abschließenden Gesamtprobe. Hier zeigte sich, dass die intensiven Registerproben bereits Früchte trugen. Das gesamte Konzertprogramm wurde in voller Länge durchgespielt. Das "Largo" aus der "Symphonie aus der Neuen Welt" wurde ebenso ohne Unterbrechung durchgespielt, wie die Titelmusik von "Pink Panther".
Auch dieser Abend endete gemeinsam und gut gelaunt in gemütlicher Runde. Um Mitternacht gab es einen Geburtstag zu feiern. Mit Wunderkerzen und Sekt sowie einem musikalischen Ständchen wurde das Geburtstagskind Simone Kettler überrascht.
Nach einer erneut kurzen Nacht begannen die Proben am Sonntag pünktlich um 10.00 Uhr. Das Orchester probte nochmals einige Konzert-Highlights, bevor es nach dem Mittagessen mit dem Reisebus zurück nach Großenritte ging.
Der musikalische Leiter Andreas Alschinger bezeichnete die drei Tage als "das wohl musikalisch anspruchsvollste und effektivste Probenwochenende" des Großenritter Musikzuges. Man habe einen großen Schritt in Richtung des Konzerts in der Großenritter Kulturhalle am 22. Mai gemacht, wo man sich - wie immer - ein "volles Haus" erhofft.




Kategorie: Presse
Von: Nils Heine
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