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Musikkorpskonzert zum 100.

27.08.2008 08:45
Alter: 12 Jahr(e)

Heeresmusikkorps 2 spielte zum 100-jährigen Jubiläum des Musikzugs der GSV Eintracht

Mächtige Fanfaren zum Auftakt des musikalischen Hochgenusses

Musikzug-Abteilungsleiter Reiner Heine mit dem neuen Dirigenten Oberstleutnant Reinhard Kiauka (Mitte) und seinem Vorgänger Oberstleutnant Wolfgang Willems (links)

Mit mächtigen Fanfarenklängen eröffneten die Bläser des Heeresmusikkorps II in der vergangenen Woche in der Stadthalle Baunatal ein musikalisches Highlight der Spitzenklasse. Der Auftritt war der Höhepunkt der Jubiläumsfeiern zum 100-jährigen Bestehen des Musikzuges des GSV Eintracht Baunatal, bei dem erstmals der neue Dirigent Oberstleutnant Reinhard Kiauka den Stab führte.

Zuvor bedankte sich Rainer Heine, Abteilungsleiter des GSV Musikzuges bei anwesenden Politikern für ihren Einsatz zum Erhalt des Standortes der Musiksoldaten in Kassel, denn zuvor war auf höchster Ebene über den Abzug der Truppe diskutiert worden. "Ein Abzug wäre ein großer Verlust nicht für die Baunataler, sondern die ganzen nordhessischen Musikvereine gewesen", sagte Heine, denn viele Musiker, Übungsleiter und Dirigenten aus dem Vorzeigeorchester unterstützen die Arbeit in den Vereinen." Und dann rissen turbulente Bläsereinwürfe, abwechslungsreiche Harmonien und gewaltige Klangwellen in einem beeindruckenden Sound, riss die Zuhörer fast von den Stühlen. Unglaublich mit welchem Temperament und welcher Spielfreude die Musiker die Geschichte von dem Schiff "Godspeed" intonierten, das sich vor etwas 400 Jahre auf den Weg in die neue Welt machte, die mit der Gründung der Stadt Jamestown endete und frei übersetzt "Viel Glück" bedeutet.

Die Zuhörer und Zuschauer in der ausverkauften Stadthalle waren sichtlich beeindruckt von dem Zusammenspiel der Musiker. Mit dem symphonischen Jubiläumswerk "Funiculi-Funicula Rhapsody" würdigten die Musiker ihre Kollegen von der Eintracht und boten mit Polkas oder Popsongs wie den Freddy-Mercuriy-Hit "Who wants to live forever" oder dem Hornsolo des Oberstabsfeldwebels Peter Cloos den reinsten Ohrenschmaus. Auch der Gesang des Roger-Cicero-Doubles Udo Seifert, der den Grand-Prix-Titel "Frauen regieren die Welt" anstimmte, begeisterte.

Und obwohl beim feurigen "Sparkling Samba" die Musik in die Beine ging und Reinhard Kiauka sogar zum Tanzbeinschwingen aufforderte, bleiben die Gäste letztendlich doch auf ihren Stühlen sitzen. Ein weiterer Höhepunkt waren die "Marches on Parade" ein temperamentvolles Potpourri von gleich 15 Märschen. Mit allen Titeln und musikalisch sehr breit gefächerten Leckerbissen bewies das Orchester, dass es zu den ganz Großen gehört. Standig Ovations und großer Beifall verabschiedeten das Orchester, das um zwei Zugaben nicht herumkam. "Die haben richtig Schmiss", strahlte Elisabeth Baun am Ende.

Wie beim Weihnachtskonzert wurde der Reinerlös gespendet. Dieses Mal für die Jugendarbeit des Musikzuges. Das freute ganz besonders Bürgermeister Manfred Schaub. "Wir beginnen als 1. Kommune im Kindergarten mit einem musischen Baustein, um Nachwuchs auf den Weg zu bringen", sagte er, "denn neben der Freude am Spielen hören Kinder zu und lernen damit besser."




Kategorie: Feste und Fahrten, Presse, Sonstiges
Von: Baunataler Nachrichten vom 27.08.2008
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