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Musikzugfahrt nach Leipzig.

26.10.2009 19:08
Alter: 11 Jahr(e)

Die diesjährige Abteilungsfahrt des Musikzuges führte nach Leipzig, vom 23. bis 25.Oktober 2009!

Zwischenstopp in Weimar (vor Goethe und Schiller).

Zwischenstopp in Weimar (vor Goethe und Schiller).

Vor dem Völkerschlachtsdenkmal in Leipzig.

Vor dem Völkerschlachtsdenkmal in Leipzig.

Viel Kultur und gute Laune bei Musikzugfahrt nach Leipzig.
36 Mitglieder und Freunde des Musikzuges vom Großenritter Sportverein Eintracht Baunatal fuhren vom 23. bis 25. Oktober 2009 nach Leipzig. Die diesjährige Abteilungsfahrt hatte aber nicht nur die größte Stadt Sachsens zum Ziel, sondern auch die überaus sehenswerten Städte Weimar, Halle (Saale) und die Weinstadt Freyburg.
Ganz ohne Instrumente, nur mit jeder Menge guter Laune an Bord, ging es am Freitag um 9:00 Uhr mit einem schicken Reisebus in Großenritte los. Gegen 11:30 Uhr erreichte man Weimar. Rund zwei Stunden hatten die Musikfreunde zur freien Verfügung, um die geschichtsträchtige Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Viele stärkten sich mit einer original Thüringer Bratwurst auf dem historischen Marktplatz Weimars, schlenderten durch den Ilmpark zu Goethes Gartenhaus oder ließen sich einen Kaffee schmecken. Um 14:00 Uhr ging es dann gemeinsam mit einer freundlichen Stadtführerin zu einem rund zweistündigen Stadtrundgang. Man bekam einen Einblick in die beeindruckende Historie Weimars und spazierte durch die gut erhaltene Altstadt, vorbei an den Wohnhäusern Goethes und Schillers, der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, bis zum Stadtschloss.
Mit den tollen Eindrücken aus der Kulturstadt Europas ging es nach zwei Stunden weiter nach Leipzig, wo man am Abend das exklusive Designer-Hotel erreichte und dort die Zimmer bezog. Vom direkt in der Innenstadt gelegenen Hotel (am Augustusplatz, direkt neben dem Gewandhaus), ging es um 19:30 Uhr zu Fuß zum weltberühmten Restaurant „Auerbachs Keller“, in dem schon Goethe als junger Student das ein oder andere Glas geleert hat. Beim Spaziergang durch das abendliche Leipzig bekam man einen ersten Eindruck von der schönen Stadt. Im bis auf den letzten Platz ausgebuchten Lokal hatte Musikzug-Abteilungsleiter Reiner Heine, der die gelungene Fahrt organisiert hatte, bereits vor Monaten für die Baunataler Reisegruppe reserviert. Nach dem leckeren Essen in gemütlicher Atmosphäre erkundete man das Nachtleben Leipzigs. Bei den zahlreichen Kneipenvierteln der studentisch geprägten Stadt war für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach der für einige Mitreisende nicht allzu langen Nacht und einem ausgiebigen Frühstücksbüffet im Hotel startete um 10:00 Uhr eine ausführliche Stadtbesichtigung in Leipzig. Vom weltberühmten Leipziger Bahnhof ging es zunächst mit dem Bus zum Völkerschlachtsdenkmal. Im Anschluss ging es zu Fuß durch den aufwändig restaurierten Stadtkern mit seinen zahlreichen alten Messe- und Bürgerhäusern und den sehenswerten Kirchen (u.a. die berühmte Thomaskirche und die Nikolaikirche). Man erfuhr allerhand aus der über 900-jährigen Stadtgeschichte, die unter anderem geprägt wurde von bedeutenden Persönlichkeiten, wie Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy oder (wie schon in Weimar) Johann Wolfgang von Goethe.
Am Nachmittag ging es kulturell weiter: der Großenritter Musikzug fuhr in das benachbarte Halle (an der Saale). Auch hier gab es bei schönstem Wetter wieder einiges zu entdecken. Neben dem historischen Martplatz mit dem „Roten Turm“ besuchten einige Musikfreunde beispielsweise das Geburtshaus von Georg Friedrich Händel.
Am Abend, wieder zurück in Leipzig, kehrte die gesamte Gruppe gemeinsam im „Paulaner“-Restaurant ein. Bei gemütlichem Ambiente saß man bis in die späteren Abendstunden gemütlich zusammen. Im Anschluss wurde erneut das Nachtleben Leipzigs ausgekostet. Einige feierten beispielsweise bis weit in die Nacht in der „Moritzbastei“, dem einzig erhaltenen Teil der Stadtbefestigung, der heute als studentische Bar, Disco und Veranstaltungszentrum genutzt wird.
Am Sonntag ging es nach dem ausgezeichneten Frühstück mit dem Bus wieder in Richtung Heimat. Jedoch nicht auf direktem Wege: der Musikzug hatte sich angemeldet für eine Besichtigung der „Rotkäppchen Sektkellerei“ in Freyburg (an der Unstrut). Man besichtigte die alten Gebäude und Besucherkeller der traditionsreichen Sektmarke und bekam einen Überblick über das Produktionsverfahren. Natürlich durfte auch eine kleine Sektverkostung nicht fehlen.
Gegen 15:00 Uhr fuhr der Bus dann weiter in Richtung Heimat, so dass man am frühen Abend wieder Baunataler Boden unter den Füßen hatte. Eine rundum gelungene Fahrt wird allen, die dabei waren, sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben. Spaß und gute Laune kamen am gesamten Wochenende nie zu kurz – wie immer, wenn der Großenritter Musikzug gemeinsam verreist.




Kategorie: Feste und Fahrten, Presse
Von: Nils Heine (Pressewart Musikzug)
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