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Probenwochenende 2000

05.06.2000 13:02
Alter: 20 Jahr(e)

Großenritter Musikzug musizierte auf der Insel Sylt

Zum zweiten Mal fand das alljährliche Proben-Wochenende des Großenritter Musikzuges auf der nordseeinsel Sylt statt, nachdem man das letzte Mal vor drei Jahren auf der nordseeinsel geprobt hatte.
Bereits am Mittwoch, dem 31. Mai 2000, wurde ein Großteil der Instrumente und des Getränkevorrats in einen vom "Sponsor" Kalle Balz zur Verfügung gestellten Kleinbus verladen.
Am Himmelfahrts-Donnerstag, pünktlich um 5.00 Uhr, fuhren dann die Musikerinnen und Musiker und einige mitfahrende Fans des GSV-Musikzuges los, um von Großenritte aus rechtzeitig in den hohen norden zu gelangen. Für die lange Busfahrt war für die Pausen, sehr zur Freude aller, von Walter Seipel und vom Festausschuss ein Imbiss organisiert worden. Ohne die eingeplanten Feiertags- und Anreisestaus zur EXPO erreichte der Reisebus den dänischen Fährhafen Havneby früher als erwartet. Gegen 15.00 Uhr legte dann die Fähre in Richtung Sylt ab, mit der man nach einer weiteren Stunde Überfahrt schließlich den Lister Hafen und wenig später auch das Jugendseeheim des Landkreises Kassel erreichte. Dort angekommen, wurden zunächst die Zelte bezogen, um wenig später im großen Speisesaal zu Abend zu essen.
Nach dem Abendessen begann für die Musikerinnen und Musiker des Musikzuges dann um 19.30 Uhr unter der Leitung von Andreas Alschinger die erste Probe im "Rundbau" des Jugendseeheimes. Da dem Großenritter Musikzug gerade in nächster Zeit zahlreiche Auftritte bevorstehen, hatte man sich für dieses Wochenende vorgenommen, das ohnehin schon vielseitige Repertoire des Musikzuges durch neue Polkas und Märsche zu ergänzen.
Erstmals konnte Alschinger bei dieser Probe auch einige Nachwuchs-Musiker des Musikzuges in den Reihen der schon aktiven Musikerinnen und Musiker begrüßen. Eine weitere Premiere war, dass speziell für die Registerproben der tieferen Blechblasinstrumente sowie zu deren Verstärkung ein Berufsmusiker des Heeresmusikkorps 2 aus Kassel mitgereist war.
Nachdem in fast zwei Stunden alle neuen Stücke erstmals geprobt oder wenigstens angespielt wurden, feierte man anschließend, trotz der anstrengenden Reise, zusammen bis spät in die Nacht.
Der anstrengende Vortag hielt jedoch niemanden davon ab, am nächsten Morgen nach dem Frühstück wieder pünktlich zur Probe zu erscheinen. Während die mitgereisten Fans nach Westerland fuhren, wurden bis zum Abendessen in Register- und in Gesamtproben die neuen Stücke soweit vorbereitet, dass man sie noch am selben Abend aufführen konnte, denn für 20.00 Uhr wurde als Konzert für die Gäste des Jugendseeheims eine öffentliche Probe präsentiert. Schon um kurz vor 20.00 Uhr war bei schlechtem Wetter der geräumige "Rundbau" voll besetzt, so dass der Großenritter Musikzug wenig später dem begeisterten Publikum einen gelungenen Querschnitt des aktuellen Programms, unter Einbringung der als "Weltpremieren" angekündigten, neu einstudierten Stücke präsentierte. Von zahlreichen Polkas, Märschen, Medleys von Abba oder Udo Jürgens, über Musik von Phil Collins, bis hin zu dem, durch Glenn Miller bekannt gewordenen St. Louis Blues, stellte der Musikzug sein Können den begeisterten Zuhörern unter Beweis. Nachdem die öffentliche Probe nach ungefähr eineinhalb Stunden und zahlreichen Zugaben zu Ende ging, kamen bei einer freiwilligen Spende für die Jugendarbeit des Großenritter Musikzuges mehr als 500 DM zusammen.
Nach diesem anstrengenden Probentag ging man dann wieder zum "gemütlichen" Teil über, wobei jung und alt noch einige Stunden gemeinsam im "Rundbau" feierten, Gesellschaftsspiele spielten oder bei Stimmungsmusik von der CD tanzten.
Der Samstag war zunächst zur freien Verfügung, wobei der Busfahrer optional anbot, nach Westerland zu fahren, was dann auch ein Großteil des Musikzuges wahrnahm. Andere wiederum unternahmen Wanderungen über die Insel, was bei sonnigem Wetter ebensogut möglich war.
Nach dem Mittagessen im Jugendseeheim ging es dann nach List, wo für 16.00 Uhr im Hafen auf einer Freilichtbühne ein zweistündiges Konzert geplant war. Da bis dahin noch genügend Zeit war, hatte man ausgiebig Zeit sich List anzuschauen, Mini-Golf zu spielen, oder sich einfach in die Sonne zu legen.
Einem großen Publikum präsentierte dann der Musikzug in gewohnter Manier erneut Musikstücke aus seinem breiten Repertoire.
Zurück im Jugendseeheim ließen es sich einige unerschrockene Musikfreunde nicht nehmen, sich in die nur knapp 15° C kalte nordsee zu stürzen.
Den letzten Abend ließ man anschließend wieder gesellig ausklingen, wobei die Jugend dank des guten Wetters den Abend gemeinsam am Strand verbrachte.
Nach einer erneut kurzen Nacht gab es früher als sonst, schon um 7.30 Uhr, Frühstück, nachdem man das Gepäck im Bus verladen hatte, so dass man pünktlich um 9.00 Uhr mit der Fähre von List nach Dänemark aufbrechen konnte.
Nach einigen Stunden machte man gegen 13.00 Uhr zum abschließenden Mittagessen in Rendsburg, direkt am nord-Ostseekanal, halt.
Auf der nun folgenden Heimfahrt kamen die Musikfreunde aus Großenritte dann in einen schon für die Hinfahrt erwarteten Stau, durch den sich die lustige Heimreise um rund fünf Stunden verlängerte, so dass man erst gegen Mitternacht Baunatal erreichte.
Genauso wie während der Busfahrt, war die Stimmung am gesamten Wochenende stets gut, so dass alle ein wenig traurig waren, schon wieder nach Hause fahren zu müssen.
Rückblickend kann man auch das zweite Proben-Wochenende auf der Insel Sylt als einen musikalischen und gemeinschaftlichen Höhepunkt in diesem Jahr für den Musikzug festhalten, weshalb der Musikzug sich schon heute einig ist, dass dies nicht das letzte Mal war, dass man auf der Insel probte.




Kategorie: Presse
Von: Nils Heine
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