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Benefizkonzert 2001

15.01.2001 14:13
Alter: 20 Jahr(e)

Rekordspende bei Benefizkonzert des Großenritter Musikzuges

Bereits zum 6. Mal fand am Sonntag, dem 14. Januar 2001 das traditionelle Benefizkonzert des Großenritter Musikzuges unter der Leitung von Andreas Alschinger statt.
Nachdem um 17.00 Uhr die evangelische Kreuzkirche in Großenritte mit ca. 250 Besuchern bis auf die letzte Bank gefüllt war, eröffnete der Musikzug das Konzert mit der beeindruckenden "Euro-Fanfare" von Kees Vlak.
Anschließend begrüßten die neue Baunataler Pfarrerin Katja Fickert und der Abteilungsleiter Reiner Heine das Publikum und Beide freuten sich über die gute Zusammenarbeit von Kirche und Verein in den letzten Jahren. Nils Heine, der wie immer souverän durch den Abend führte, versprach den Zuhörern eine gute Mischung von Musikstücken, die im Wechsel vom gesamten Musikzug und den kleineren Besetzungen folgen sollten. Das Programm des Konzertes, eine musikalische Zeitreise vom Barock bis in die Moderne, umfasste sowohl Klassisches, Romantisches als auch poppige Musik der Neuzeit.
Im knapp eineinhalbstündigen Konzert hatten zudem die einzelnen Instrumentenregister die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Neben den Klarinetten, Trompeten und Flöten wurden vor allem das Blechbläser-Quintett (Brass-Besetzung) sowie ein Nachwuchs-Quartett mit viel Applaus belohnt.
Das aus 46 Musikerinnen und Musikern bestehende Orchester überzeugte u. a. mit Werken wie dem Gospel-Arrangement "Spiritual Contrasts", der Filmmusik aus "Sister Act", ("I will follow him"), und der imposanten "Jupiter Hymn" von Gustav Holst.
Auffallend war das sehr niedrige Durchschnittsalter sowie die hohe Qualität der musikalischen Darbietungen.
Der eigentliche Höhepunkt des frühen Sonntagabends war der dritte Satz aus dem Klarinetten-Konzert in Es-Dur von Karl Stamitz, bei dem Andreas Alschinger als Solist auf der Klarinette brillierte. Dieses Stück wurde als weitere Besonderheit von Alexander Klimenko dirigiert, dem Leiter eines Blasorchesters aus dem russischen Jaroslawl (siehe Bericht an anderer Stelle).
Gemeinsam mit seiner Frau besuchte dieser für eine Woche Baunatal, um eine Partnerschaft zwischen seinem Orchester und dem Großenritter Musikzug in die Wege zu leiten.
Da, wie Nils Heine betonte, neben Worten und Instrumentalmusik ebenso der Gesang in eine Kirche gehöre, sangen die Zuhörer, begleitet vom Musikzug, 4 Strophen des bekannten Chorals "Lobe den Herrn".
Vor dem letzten Musikstück las die Musikerin Kirsten Steinke einen HNA-Artikel vor, der die Drogenproblematik - besonders bei jungen Menschen - deutlich vor Augen führte und verwies darauf, dass dies auch in Baunatal sehr ernst genommen werden müsse. Aus diesem Grund spendet der Musikzug den diesjährigen Konzerterlös an die Baunataler Suchtberatung des Diakonischen Werkes.
Nach zwei Zugaben spendeten die Zuhörer die Rekordsumme von 1.244,54 DM
Aufgrund des überaus erfolgreichen Konzertes ist geplant, auch in den kommenden Jahren die Tradition der Wohltätigkeitskonzerte fortzusetzen, so der Abteilungsleiter des Musikzuges, Reiner Heine.



Kategorie: Presse
Von: Nils Heine
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