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Spende des Benefizkonzerts 2001

20.01.2001 14:17
Alter: 20 Jahr(e)

GSV-Musikzug spendet 1245 DM an die Suchtberatung Baunatal

Am Freitag, dem 19. Januar 2001 spendete der Musikzug vom Großenritter Sportverein Eintracht Baunatal den Erlös des Benefizkonzertes vom 14. Januar 2001 an die Außenstelle der Suchtberatung des Diakonischen Werkes in Baunatal.
Nachdem durch Spenden der vorherigen fünf Wohltätigkeitskonzerte des Großenritter Musikzuges bereits 4275,00 DM an Baunataler Einrichtungen gespendet wurden, kam diesmal die Rekordsumme von 1244,54 DM zusammen.
Wie berichtet präsentierte sich der GSV-Musikzug am Sonntag, dem 14. Januar 2001 vor ca. 250 begeisterten Besuchern in der Großenritter Kreuzkirche und bewies mit hoher Qualität seinen aktuellen Leistungsstand. Vor dem letzten Musikstück wurde in einem Spendenaufruf auf die Drogenproblematik - besonders bei jungen Menschen - hingewiesen, welche auch in Baunatal sehr ernst zu nehmen ist. Um die Arbeit der Suchtberatung des Diakonischen Werkes direkt zu unterstützen, kam der gesamte Betrag dieser Einrichtung zugute.
Gemeinsam mit der Baunataler Pfarrerin Katja Fickert besuchten der Abteilungsleiter des Musikzuges Reiner Heine und der Pressewart Nils Heine die Außenstelle in der Lindenallee 13 in Baunatal-Altenbauna, um sich über die dortige Arbeit zu informieren und die 1244,54 DM zu überreichen. Bei einem harmonischen Gespräch wurde die Brisanz des Drogenproblems in Baunatal verdeutlicht.
Die Gesellschaft verschließe leider allzu oft die Augen vor der Suchtproblematik, obwohl der Suchtmittelgebrauch weiter verbreitet ist, als man denke, so der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Kassel, Joachim Bertelmann. Dass jedoch nicht alle gleich wegschauen, beweist diese Einrichtung, die mittlerweile von vielen Baunatalern in Anspruch genommen wird. Durchschnittlich nutzen rund 70 Personen pro Woche die Beratungen und Gruppengespräche, um den Sucht-Ausstieg leichter bewältigen zu können. Die Symbiose von professionellen Psychologen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern funktioniere hier beispielhaft gut, so dass unter dem Motto "Jeder hilft Jedem" ein Vertrauensverhältnis entstehe, welches nötig sei, um das Drogenproblem effektiv bekämpfen zu können, so die Mitarbeiter der Suchtberatungsstelle. Besonders hervorgehoben werden muss das ehrenamtliche Engagement von Mitgliedern vom "Freundeskreis Baunatal e.V.", ohne das die Beratungsarbeit in diesem Umfang nicht geleistet werden könnte.
Aufgrund der hohen Nachfrage sind die räumlichen Kapazitäten bereits erschöpft. Zudem steht die Suchtberatung Baunatal vor finanziellen Problemen, so dass die Spende des Großenritter Musikzuges mit großer Freude entgegengenommen wurde, damit die Institution auch weiterhin effektive Arbeit leisten kann.
Es waren sich alle Gesprächspartner einig, dass die Suchtberatung lediglich einen kleinen Teil der Drogenproblematik abdecken könne und daher der Gesellschaft eine große Verantwortung zukomme, und dass ein soziales Netz helfe, den Zugang zu Drogen zu verhindern. In dieser Verantwortung sieht sich auch der Abteilungsleiter des Großenritter Musikzuges, da im Großenritter Musikzug sehr viele junge Musikerinnen und Musiker mitspielen. Zudem will er mit dieser Spende auch dazu beitragen, das negative Image von Musikvereinen zu beseitigen, dass dort der Alkohol zum Musiker-Alltag gehöre.
Aufgrund des nicht nur musikalisch sehr erfolgreichen Konzertes plant der Großenritter Musikzug, auch weiterhin gemeinnützigen Aufgaben nachzukommen und in den kommenden Jahren die Tradition der Wohltätigkeitkonzerte fortzusetzen.



Kategorie: Presse
Von: Nils Heine
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